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  • 14.11.2018, Théâtre Carré Noir, Obergasse 12, 2502 Biel, Schweiz

    Irena Brežná liest aus »Wie ich auf die Welt kam«

    Datum:

    14.11.2018

    Ort:

    Théâtre Carré Noir, Obergasse 12, 2502 Biel, Schweiz

    Türöffnung:

    18.30

    Beginn:

    19.00

    »Denke, was du willst, aber sag es nicht.« Das mütterliche Verbot machte aus Irena Brežná eine Schreibende. Bis heute betrachtet die engagierte Autorin ihre Texte als ein »Aufbäumen gegen das Gebot des Schweigens und des Nichthandelns«.

    Nach der Niederschlagung des Prager Frühlings flüchtete die Achtzehnjährige aus Bratislava in die Schweiz. Es war das Jahr 1968, für die junge Frau eine wichtige Weichenstellung. Im Exil fand sie bald Zuflucht in der neuen Sprache, entdeckte das kritische Denken. Die Teilnahme am öffentlichen Diskurs ließ sie sich fortan nie mehr verbieten, weder als Einwanderin noch als Frau. Vielmehr fand sie darin Identität und Haltung.

    Irena Brežná ist da zu Hause, wo sie schreiben kann. Davon zeugen die Essays und Reportagen in diesem Buch. Sie erzählen vom Roten Platz, wo der Dissident Viktor Fainberg sämtliche Zähne verlor, und von Friedrich Dürrenmatt, der so wohltuend kompromisslos war. Von der Männerwelt der russischen Mafia, tschetschenischen Friedensfrauen und dem Über- winden der Angst. Aber auch vom organisierten Widerstand gegen das Fällen einer Pappel in einem Basler Hinterhof.

    (Aus der Beschreibung des Rotpunktverlags)

  • 26.09.2018, Farelhaus, Oberer Quai 12

    Bieler Buchvernissage FLÜCHTIGES ZUHAUSE von Rolf Hermann feat. Mathias Schenk

    Datum:

    26.09.2018

    Ort:

    Farelhaus, Oberer Quai 12

    Türöffnung:

    18.30

    Beginn:

    19.00

    Mit dem Erzählband FLÜCHTIGES ZUHAUSE blickt Rolf Hermann auf Kindheits- und Jugendjahre in einem Tal zurück, um das himmelhoch die Berge stehen. Mit Wärme und Feingespür, in einer bildstarken, präzisen Sprache entfaltet er die Lebenswelt dreier Generationen im Wandel der Zeit. Er erzählt von stillen Sehnsüchten und leisen Abschieden. Und von der Tätigkeit, die den Dingen und Menschen, die man liebt, Dauer verleiht: dem Schreiben.

  • 24.08.2018, La Voirie, Brunngasse 1

    Hanna Johansen: "Der Herbst, in dem ich Klavier spielen lernte"

    Datum:

    24.08.2018

    Ort:

    La Voirie, Brunngasse 1

    Türöffnung:

    19.30

    Beginn:

    20.00

    Die Veranstaltung findet im Rahmen des 7. Berner Literaturfests (22.-26. August 2018) statt. Eintritt frei, Kollekte.

  • 22.02.2019, Librairie «Bostryche» Bienne, Zentralstrasse 14 / am Brunnenplatz

    Lecture bilingue: Fanny Wobmann liest aus ihrem Roman «Nues dans un verre d'eau»

    Datum:

    22.02.2019

    Ort:

    Librairie «Bostryche» Bienne, Zentralstrasse 14 / am Brunnenplatz

    Türöffnung:

    19.00

    Beginn:

    19.30

    In der frisch eröffneten Buchhandlung Bostryche liest Fanny Wobmann aus ihrem zweiten Roman. Auftreten wird sie gemeinsam mit ihrer Übersetzerin Lis Künzli, die »Am Meer dieses Licht« ins Deutsche übertragen hat. Moderiert wird die Lesung von Maria Magnin.

    «Tu m’écoutes t’expliquer tout ça sans bouger et tu dis « quelle garce, celle-là », le regard fixe, les doigts légèrement crispés, accrochés au drap. Alors j’éclate de rire. Tu es transparente, rabougrie, mais je ne me suis jamais sentie aussi proche de toi.» («Nues dans un verre d'eau», Flammarion 2017)

    «Du hörst mir schweigend zu, als ich dir als das erzähle, und dann sagst du «was für ein Miststück», mit starrem Blick, die Finger leicht verkrampft ans Laken geklammert. Ich breche in Lachen aus. Du bist durchsichtig, verhutzelt, aber noch nie habe ich mich dir so nah gefühlt.» («Am Meer dieses Licht», Limmat 2018)

    Die französische Originalausgabe wurde mit dem Terra Nova Literaturpreis der Schweizerischen Schillerstiftung ausgezeichnet.

    « Nues dans un verre d'eau » de Fanny Wobmann (Flammarion) a été sélectionné parmi plus de 60 livres par le jury du Prix du public RTS 2018.


    Fanny Wobmann
    est née à La Chaux-de-Fonds en1984. Après des études de sociologie, d’ethnologie et de muséologie, en parallèle à une formation théâtrale, elle accomplit différents mandats dans le domaine de la culture. Elle fait partie du collectif d’auteurs Ajar et de la compagnie de théâtre Princesse Léopold. « Nues dans un verre d’eau » est son deuxième roman.
     
    Lis Künzli
    geboren in Willisau, studierte Germanistik und Philosophie in Berlin und lebt heute in Toulouse. Die Übersetzerin von Amin Maalouf, Atiq Rahimi, Camille Laurens, Pierre Bayard, Pascale Hugues, Marivaux, S. Corinna Bille u. a. wurde 2009 mit dem Helmlé-Übersetzerpreis ausgezeichnet.
     
    Maria Magnin, Moderation
    Doktorandin, Spezialistin für deutsche Gegenwartsliteratur, Universität Lausanne /
    doctorante, spécialiste de la littérature allemande contemporaine, Université de Lausanne

  • 15.03.2019, Literaturcafé, Obergasse 11, 2502 Biel

    »Die Hochhaus-springerin« - eine Text-Musik-Performance von Julia von Lucadou und Thom Nagy

    Datum:

    15.03.2019

    Ort:

    Literaturcafé, Obergasse 11, 2502 Biel

    Türöffnung:

    19.00

    Beginn:

    19.30

     Die Welt in Julia von Lucadous Roman ist so gläsern wie der Schreibtisch im Chefbüro von »PsySolutions«: Als die Hochhausspringerin Riva, gefeierter Star dieses Hochrisikosports, plötzlich das Training verweigert, nimmt sich die Psychologin und Datenanalystin Hitomi des Falls an. Der Druck der Sponsoren, aber auch ihr eigener Ehrgeiz und die Angst vor dem Scheitern sind gross. Denn obwohl die Kameraaugen unablässig auf Riva gerichtet sind, entzieht sich diese je länger je mehr – und die Therapeutin droht, gemeinsam mit der Klientin abzustürzen. Im Literaturcafé verknüpfen Julia von Lucadou und der Basler DJ Thom Nagy diese beunruhigend vertraute Zukunftsvision zu einer klingenden Performance aus Musik und Text.
    Für ihren Debütroman ist Julia von Lucadou, die u.a. in Biel am Literaturinstitut studiert hat, jüngst mit einem der Schweizer Literaturpeise 2019 ausgezeichnet worden.

    „Ein strahlender Roman über die fürsorgliche Umzingelung, in die sich die ganze Welt verwandelt hat.“ Clemens Setz

  • 26.09.2018, Farelhaus, Oberer Quai 12

    Bieler Buchvernissage FLÜCHTIGES ZUHAUSE von Rolf Hermann feat. Mathias Schenk

    Datum:

    26.09.2018

    Ort:

    Farelhaus, Oberer Quai 12

    Türöffnung:

    18.30

    Beginn:

    19.00

    Mit dem Erzählband FLÜCHTIGES ZUHAUSE blickt Rolf Hermann auf Kindheits- und Jugendjahre in einem Tal zurück, um das himmelhoch die Berge stehen. Mit Wärme und Feingespür, in einer bildstarken, präzisen Sprache entfaltet er die Lebenswelt dreier Generationen im Wandel der Zeit. Er erzählt von stillen Sehnsüchten und leisen Abschieden. Und von der Tätigkeit, die den Dingen und Menschen, die man liebt, Dauer verleiht: dem Schreiben.

  • 26.04.2019, Literaturcafé, Obergasse 11, 2502 Biel/Bienne

    Lyrik und Lyrik

    Datum:

    26.04.2019

    Ort:

    Literaturcafé, Obergasse 11, 2502 Biel/Bienne

    Türöffnung:

    19.00

    Beginn:

    19.30

    »Lyrik und« geht in die dritte Runde. Kombiniert wird Lyrik diesmal mit sich selber: Im Keller des Literaturcafés in Biel lassen Marnia Skalova und Levin Westermann ihre Gedichte miteinander ins Gespräch kommen, moderiert wird die Veranstaltung von Rolf Hermann. 

    »gelbes laub auf dem asphalt, die ersten blätter deutscher herbst? ещё бы. revolte gibt’s nur noch als papier-flugzeug oder aufkleber auf nacktem gerüst. schlendern den columbiadamm entlang hier war mal ein kz, wusstest du das? (...)« [Marina Skalova]

    »und die zeit macht einen sprung. die felder sind jetzt leer. nackte braune erde auf dem grund. urzustand, die exerzitien der krähen. und die blicke schweifen ab, denn da ist nichts, was sie hält (die welt ist kahl) und das auge braucht zum heil den horizont. (...)« [Levin Westermann]

    Zu den Personen:

    Levin Westermann, 1980 in Meerbusch geboren, studierte an der Hochschule der Künste Bern und lebt als freier Schriftsteller in Biel. »unbekannt verzogen«, sein Lyrikdebüt, veröffentlichte er 2012. 2014 erhielt er den Orphil-Debütpreis der Stadt Wiesbaden. 2017 erschien bei Matthes und Seitz der drei Gedichtzyklen umfassende Lyrikand »3511 Zwetajewa«. Im Herbst 2018 erhielt er von der Stadt Bern das Stipendium »Weiterschreiben« 

    Marina Skalova wurde 1988 in Moskau geboren und lebt in Genf. Sie ist in Frankreich und Deutschland aufgewachsen. Nach einem Master in Literatur und Philosophie zieht sie in die Schweiz, um an der Hochschule der Künste Bern zu studieren. Sie ist Literaturübersetzerin und Dramaturgin. Ihre Texte wurden in verschiedenen Zeitschriften und Anthologien in Frankreich, Deutschland und in der Schweiz veröffentlicht, sowie im Radio. Für das zweisprachige Lyrikband Atemnot (souffle court) wurde sie mit dem Prix de la Vocation 2016 ausgezeichnet. Sie erhielt ebenfalls das Elmar-Tophoven Stipendium für Literaturübersetzer.

  • 15.03.2019, Literaturcafé, Obergasse 11, 2502 Biel

    »Die Hochhaus-springerin« - eine Text-Musik-Performance von Julia von Lucadou und Thom Nagy

    Datum:

    15.03.2019

    Ort:

    Literaturcafé, Obergasse 11, 2502 Biel

    Türöffnung:

    19.00

    Beginn:

    19.30

     Die Welt in Julia von Lucadous Roman ist so gläsern wie der Schreibtisch im Chefbüro von »PsySolutions«: Als die Hochhausspringerin Riva, gefeierter Star dieses Hochrisikosports, plötzlich das Training verweigert, nimmt sich die Psychologin und Datenanalystin Hitomi des Falls an. Der Druck der Sponsoren, aber auch ihr eigener Ehrgeiz und die Angst vor dem Scheitern sind gross. Denn obwohl die Kameraaugen unablässig auf Riva gerichtet sind, entzieht sich diese je länger je mehr – und die Therapeutin droht, gemeinsam mit der Klientin abzustürzen. Im Literaturcafé verknüpfen Julia von Lucadou und der Basler DJ Thom Nagy diese beunruhigend vertraute Zukunftsvision zu einer klingenden Performance aus Musik und Text.
    Für ihren Debütroman ist Julia von Lucadou, die u.a. in Biel am Literaturinstitut studiert hat, jüngst mit einem der Schweizer Literaturpeise 2019 ausgezeichnet worden.

    „Ein strahlender Roman über die fürsorgliche Umzingelung, in die sich die ganze Welt verwandelt hat.“ Clemens Setz

  • 07.12.2017, Farelhaus

    Anne Weber liest aus Kirio

    Datum:

    07.12.2017

    Ort:

    Farelhaus

    Türöffnung:

    19.00

    Beginn:

    19.30

  • 26.04.2019, Literaturcafé, Obergasse 11, 2502 Biel/Bienne

    Lyrik und Lyrik

    Datum:

    26.04.2019

    Ort:

    Literaturcafé, Obergasse 11, 2502 Biel/Bienne

    Türöffnung:

    19.00

    Beginn:

    19.30

    »Lyrik und« geht in die dritte Runde. Kombiniert wird Lyrik diesmal mit sich selber: Im Keller des Literaturcafés in Biel lassen Marnia Skalova und Levin Westermann ihre Gedichte miteinander ins Gespräch kommen, moderiert wird die Veranstaltung von Rolf Hermann. 

    »gelbes laub auf dem asphalt, die ersten blätter deutscher herbst? ещё бы. revolte gibt’s nur noch als papier-flugzeug oder aufkleber auf nacktem gerüst. schlendern den columbiadamm entlang hier war mal ein kz, wusstest du das? (...)« [Marina Skalova]

    »und die zeit macht einen sprung. die felder sind jetzt leer. nackte braune erde auf dem grund. urzustand, die exerzitien der krähen. und die blicke schweifen ab, denn da ist nichts, was sie hält (die welt ist kahl) und das auge braucht zum heil den horizont. (...)« [Levin Westermann]

    Zu den Personen:

    Levin Westermann, 1980 in Meerbusch geboren, studierte an der Hochschule der Künste Bern und lebt als freier Schriftsteller in Biel. »unbekannt verzogen«, sein Lyrikdebüt, veröffentlichte er 2012. 2014 erhielt er den Orphil-Debütpreis der Stadt Wiesbaden. 2017 erschien bei Matthes und Seitz der drei Gedichtzyklen umfassende Lyrikand »3511 Zwetajewa«. Im Herbst 2018 erhielt er von der Stadt Bern das Stipendium »Weiterschreiben« 

    Marina Skalova wurde 1988 in Moskau geboren und lebt in Genf. Sie ist in Frankreich und Deutschland aufgewachsen. Nach einem Master in Literatur und Philosophie zieht sie in die Schweiz, um an der Hochschule der Künste Bern zu studieren. Sie ist Literaturübersetzerin und Dramaturgin. Ihre Texte wurden in verschiedenen Zeitschriften und Anthologien in Frankreich, Deutschland und in der Schweiz veröffentlicht, sowie im Radio. Für das zweisprachige Lyrikband Atemnot (souffle court) wurde sie mit dem Prix de la Vocation 2016 ausgezeichnet. Sie erhielt ebenfalls das Elmar-Tophoven Stipendium für Literaturübersetzer.

  • 22.02.2019, Librairie «Bostryche» Bienne, Zentralstrasse 14 / am Brunnenplatz

    Lecture bilingue: Fanny Wobmann liest aus ihrem Roman «Nues dans un verre d'eau»

    Datum:

    22.02.2019

    Ort:

    Librairie «Bostryche» Bienne, Zentralstrasse 14 / am Brunnenplatz

    Türöffnung:

    19.00

    Beginn:

    19.30

    In der frisch eröffneten Buchhandlung Bostryche liest Fanny Wobmann aus ihrem zweiten Roman. Auftreten wird sie gemeinsam mit ihrer Übersetzerin Lis Künzli, die »Am Meer dieses Licht« ins Deutsche übertragen hat. Moderiert wird die Lesung von Maria Magnin.

    «Tu m’écoutes t’expliquer tout ça sans bouger et tu dis « quelle garce, celle-là », le regard fixe, les doigts légèrement crispés, accrochés au drap. Alors j’éclate de rire. Tu es transparente, rabougrie, mais je ne me suis jamais sentie aussi proche de toi.» («Nues dans un verre d'eau», Flammarion 2017)

    «Du hörst mir schweigend zu, als ich dir als das erzähle, und dann sagst du «was für ein Miststück», mit starrem Blick, die Finger leicht verkrampft ans Laken geklammert. Ich breche in Lachen aus. Du bist durchsichtig, verhutzelt, aber noch nie habe ich mich dir so nah gefühlt.» («Am Meer dieses Licht», Limmat 2018)

    Die französische Originalausgabe wurde mit dem Terra Nova Literaturpreis der Schweizerischen Schillerstiftung ausgezeichnet.

    « Nues dans un verre d'eau » de Fanny Wobmann (Flammarion) a été sélectionné parmi plus de 60 livres par le jury du Prix du public RTS 2018.


    Fanny Wobmann
    est née à La Chaux-de-Fonds en1984. Après des études de sociologie, d’ethnologie et de muséologie, en parallèle à une formation théâtrale, elle accomplit différents mandats dans le domaine de la culture. Elle fait partie du collectif d’auteurs Ajar et de la compagnie de théâtre Princesse Léopold. « Nues dans un verre d’eau » est son deuxième roman.
     
    Lis Künzli
    geboren in Willisau, studierte Germanistik und Philosophie in Berlin und lebt heute in Toulouse. Die Übersetzerin von Amin Maalouf, Atiq Rahimi, Camille Laurens, Pierre Bayard, Pascale Hugues, Marivaux, S. Corinna Bille u. a. wurde 2009 mit dem Helmlé-Übersetzerpreis ausgezeichnet.
     
    Maria Magnin, Moderation
    Doktorandin, Spezialistin für deutsche Gegenwartsliteratur, Universität Lausanne /
    doctorante, spécialiste de la littérature allemande contemporaine, Université de Lausanne

  • Veranstaltung, Datum, Ort
    Autorin/Autor
    Dokumente
  • Lyrik und Lyrik

    26.04.2019 / Literaturcafé, Obergasse 11, 2502 Biel/Bienne

    Skalova Marina , Westermann Levin

    Datum:

    26.04.2019

    Ort:

    Literaturcafé, Obergasse 11, 2502 Biel/Bienne

    Türöffnung:

    19.00

    Beginn:

    19.30

    »Lyrik und« geht in die dritte Runde. Kombiniert wird Lyrik diesmal mit sich selber: Im Keller des Literaturcafés in Biel lassen Marnia Skalova und Levin Westermann ihre Gedichte miteinander ins Gespräch kommen, moderiert wird die Veranstaltung von Rolf Hermann. 

    »gelbes laub auf dem asphalt, die ersten blätter deutscher herbst? ещё бы. revolte gibt’s nur noch als papier-flugzeug oder aufkleber auf nacktem gerüst. schlendern den columbiadamm entlang hier war mal ein kz, wusstest du das? (...)« [Marina Skalova]

    »und die zeit macht einen sprung. die felder sind jetzt leer. nackte braune erde auf dem grund. urzustand, die exerzitien der krähen. und die blicke schweifen ab, denn da ist nichts, was sie hält (die welt ist kahl) und das auge braucht zum heil den horizont. (...)« [Levin Westermann]

    Zu den Personen:

    Levin Westermann, 1980 in Meerbusch geboren, studierte an der Hochschule der Künste Bern und lebt als freier Schriftsteller in Biel. »unbekannt verzogen«, sein Lyrikdebüt, veröffentlichte er 2012. 2014 erhielt er den Orphil-Debütpreis der Stadt Wiesbaden. 2017 erschien bei Matthes und Seitz der drei Gedichtzyklen umfassende Lyrikand »3511 Zwetajewa«. Im Herbst 2018 erhielt er von der Stadt Bern das Stipendium »Weiterschreiben« 

    Marina Skalova wurde 1988 in Moskau geboren und lebt in Genf. Sie ist in Frankreich und Deutschland aufgewachsen. Nach einem Master in Literatur und Philosophie zieht sie in die Schweiz, um an der Hochschule der Künste Bern zu studieren. Sie ist Literaturübersetzerin und Dramaturgin. Ihre Texte wurden in verschiedenen Zeitschriften und Anthologien in Frankreich, Deutschland und in der Schweiz veröffentlicht, sowie im Radio. Für das zweisprachige Lyrikband Atemnot (souffle court) wurde sie mit dem Prix de la Vocation 2016 ausgezeichnet. Sie erhielt ebenfalls das Elmar-Tophoven Stipendium für Literaturübersetzer.

  • »Die Hochhaus-springerin« - eine Text-Musik-Performance von Julia von Lucadou und Thom Nagy

    15.03.2019 / Literaturcafé, Obergasse 11, 2502 Biel

    von Lucadou Julia , Nagy Thom

    Datum:

    15.03.2019

    Ort:

    Literaturcafé, Obergasse 11, 2502 Biel

    Türöffnung:

    19.00

    Beginn:

    19.30

     Die Welt in Julia von Lucadous Roman ist so gläsern wie der Schreibtisch im Chefbüro von »PsySolutions«: Als die Hochhausspringerin Riva, gefeierter Star dieses Hochrisikosports, plötzlich das Training verweigert, nimmt sich die Psychologin und Datenanalystin Hitomi des Falls an. Der Druck der Sponsoren, aber auch ihr eigener Ehrgeiz und die Angst vor dem Scheitern sind gross. Denn obwohl die Kameraaugen unablässig auf Riva gerichtet sind, entzieht sich diese je länger je mehr – und die Therapeutin droht, gemeinsam mit der Klientin abzustürzen. Im Literaturcafé verknüpfen Julia von Lucadou und der Basler DJ Thom Nagy diese beunruhigend vertraute Zukunftsvision zu einer klingenden Performance aus Musik und Text.
    Für ihren Debütroman ist Julia von Lucadou, die u.a. in Biel am Literaturinstitut studiert hat, jüngst mit einem der Schweizer Literaturpeise 2019 ausgezeichnet worden.

    „Ein strahlender Roman über die fürsorgliche Umzingelung, in die sich die ganze Welt verwandelt hat.“ Clemens Setz

  • Lecture bilingue: Fanny Wobmann liest aus ihrem Roman «Nues dans un verre d'eau»

    22.02.2019 / Librairie «Bostryche» Bienne, Zentralstrasse 14 / am Brunnenplatz

    Wobmann Fanny , Künzli Lis

    Datum:

    22.02.2019

    Ort:

    Librairie «Bostryche» Bienne, Zentralstrasse 14 / am Brunnenplatz

    Türöffnung:

    19.00

    Beginn:

    19.30

    In der frisch eröffneten Buchhandlung Bostryche liest Fanny Wobmann aus ihrem zweiten Roman. Auftreten wird sie gemeinsam mit ihrer Übersetzerin Lis Künzli, die »Am Meer dieses Licht« ins Deutsche übertragen hat. Moderiert wird die Lesung von Maria Magnin.

    «Tu m’écoutes t’expliquer tout ça sans bouger et tu dis « quelle garce, celle-là », le regard fixe, les doigts légèrement crispés, accrochés au drap. Alors j’éclate de rire. Tu es transparente, rabougrie, mais je ne me suis jamais sentie aussi proche de toi.» («Nues dans un verre d'eau», Flammarion 2017)

    «Du hörst mir schweigend zu, als ich dir als das erzähle, und dann sagst du «was für ein Miststück», mit starrem Blick, die Finger leicht verkrampft ans Laken geklammert. Ich breche in Lachen aus. Du bist durchsichtig, verhutzelt, aber noch nie habe ich mich dir so nah gefühlt.» («Am Meer dieses Licht», Limmat 2018)

    Die französische Originalausgabe wurde mit dem Terra Nova Literaturpreis der Schweizerischen Schillerstiftung ausgezeichnet.

    « Nues dans un verre d'eau » de Fanny Wobmann (Flammarion) a été sélectionné parmi plus de 60 livres par le jury du Prix du public RTS 2018.


    Fanny Wobmann
    est née à La Chaux-de-Fonds en1984. Après des études de sociologie, d’ethnologie et de muséologie, en parallèle à une formation théâtrale, elle accomplit différents mandats dans le domaine de la culture. Elle fait partie du collectif d’auteurs Ajar et de la compagnie de théâtre Princesse Léopold. « Nues dans un verre d’eau » est son deuxième roman.
     
    Lis Künzli
    geboren in Willisau, studierte Germanistik und Philosophie in Berlin und lebt heute in Toulouse. Die Übersetzerin von Amin Maalouf, Atiq Rahimi, Camille Laurens, Pierre Bayard, Pascale Hugues, Marivaux, S. Corinna Bille u. a. wurde 2009 mit dem Helmlé-Übersetzerpreis ausgezeichnet.
     
    Maria Magnin, Moderation
    Doktorandin, Spezialistin für deutsche Gegenwartsliteratur, Universität Lausanne /
    doctorante, spécialiste de la littérature allemande contemporaine, Université de Lausanne

  • Irena Brežná liest aus »Wie ich auf die Welt kam«

    14.11.2018 / Théâtre Carré Noir, Obergasse 12, 2502 Biel, Schweiz

    Brežná Irena

    Datum:

    14.11.2018

    Ort:

    Théâtre Carré Noir, Obergasse 12, 2502 Biel, Schweiz

    Türöffnung:

    18.30

    Beginn:

    19.00

    »Denke, was du willst, aber sag es nicht.« Das mütterliche Verbot machte aus Irena Brežná eine Schreibende. Bis heute betrachtet die engagierte Autorin ihre Texte als ein »Aufbäumen gegen das Gebot des Schweigens und des Nichthandelns«.

    Nach der Niederschlagung des Prager Frühlings flüchtete die Achtzehnjährige aus Bratislava in die Schweiz. Es war das Jahr 1968, für die junge Frau eine wichtige Weichenstellung. Im Exil fand sie bald Zuflucht in der neuen Sprache, entdeckte das kritische Denken. Die Teilnahme am öffentlichen Diskurs ließ sie sich fortan nie mehr verbieten, weder als Einwanderin noch als Frau. Vielmehr fand sie darin Identität und Haltung.

    Irena Brežná ist da zu Hause, wo sie schreiben kann. Davon zeugen die Essays und Reportagen in diesem Buch. Sie erzählen vom Roten Platz, wo der Dissident Viktor Fainberg sämtliche Zähne verlor, und von Friedrich Dürrenmatt, der so wohltuend kompromisslos war. Von der Männerwelt der russischen Mafia, tschetschenischen Friedensfrauen und dem Über- winden der Angst. Aber auch vom organisierten Widerstand gegen das Fällen einer Pappel in einem Basler Hinterhof.

    (Aus der Beschreibung des Rotpunktverlags)

  • Bieler Buchvernissage FLÜCHTIGES ZUHAUSE von Rolf Hermann feat. Mathias Schenk

    26.09.2018 / Farelhaus, Oberer Quai 12

    Hermann Rolf , Schenk Mathias

    Datum:

    26.09.2018

    Ort:

    Farelhaus, Oberer Quai 12

    Türöffnung:

    18.30

    Beginn:

    19.00

    Mit dem Erzählband FLÜCHTIGES ZUHAUSE blickt Rolf Hermann auf Kindheits- und Jugendjahre in einem Tal zurück, um das himmelhoch die Berge stehen. Mit Wärme und Feingespür, in einer bildstarken, präzisen Sprache entfaltet er die Lebenswelt dreier Generationen im Wandel der Zeit. Er erzählt von stillen Sehnsüchten und leisen Abschieden. Und von der Tätigkeit, die den Dingen und Menschen, die man liebt, Dauer verleiht: dem Schreiben.

  • Hanna Johansen: "Der Herbst, in dem ich Klavier spielen lernte"

    24.08.2018 / La Voirie, Brunngasse 1

    Johansen Hanna

    Datum:

    24.08.2018

    Ort:

    La Voirie, Brunngasse 1

    Türöffnung:

    19.30

    Beginn:

    20.00

    Die Veranstaltung findet im Rahmen des 7. Berner Literaturfests (22.-26. August 2018) statt. Eintritt frei, Kollekte.

  • Anne Weber liest aus Kirio

    07.12.2017 / Farelhaus

    Weber Anne

    Datum:

    07.12.2017

    Ort:

    Farelhaus

    Türöffnung:

    19.00

    Beginn:

    19.30